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Bearbeitung und Dokumentation der Fortschreibung mit PerSEH für Fachleute

für den Teilhabebereich Arbeit

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur "Persönlichen Sicht des Menschen mit Behinderung" sowie zur Bearbeitung und Dokumentation der Bögen und Seiten in PerSEH.

Formular für den Menschen mit Behinderung: Persönliche Sicht

Vor dem BEI_NRW-Gespräch kann der Mensch mit Behinderung seine persönliche Sicht festhalten – hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

Persönliche Sicht: Gut vorbereitet in das BEI_NRW-Gespräch

Vor dem BEI_NRW-Gespräch kann der Mensch mit Behinderung seine Wünsche, Ziele und aktuelle Situation in Ruhe festhalten.

Dies ist schriftlich, gemeinsam mit einer Vertrauensperson oder kreativ (z. B. durch Bilder) möglich; auch eine stellvertretende Darstellung ist erlaubt.

Die persönliche Sicht wird im Verfahren dokumentiert und im „Gesprächsleitfaden“ in PerSEH einbezogen.

Persönliche Sicht: Persönliche Ziele erfassen

In PerSEH werden die Wünsche und Ziele des Menschen mit Behinderung als Grundlage der Bedarfsermittlung dokumentiert – ohne Bewertung oder Kommentierung.
Fachliche Ergänzungen sind möglich, werden jedoch klar getrennt von den Aussagen der Person dargestellt.

Persönliche Sicht: Formular

Das Formular steht als ausfüllbares PDF zur Verfügung und kann digital oder ausgedruckt handschriftlich ausgefüllt werden.

Bearbeitung und Dokumentation der Fortschreibung mit PerSEH für Fachleute

Diese Rubrik richtet sich an Fachleute im Bereich Teilhabe Arbeit und bietet einen Überblick zur Bearbeitung und Dokumentation der Fortschreibung mit PerSEH. Sie erläutert den digitalen Ablauf der Fortschreibung zwischen Leistungserbringern und LWL – von der Gesprächsdurchführung über die Dokumentation bis hin zur Prüfung und Entscheidung in PerSEH.

Der Zugriff auf das BEI_NRW in PerSEH ist auf Leistungserbringer in Westfalen-Lippe beschränkt.

Im folgenden Abschnitt finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Bögen und Seiten:

Element Basisdaten

Im Element „Basisdaten“ werden die grundlegenden Informationen des Menschen mit Behinderung erfasst.
Diese helfen dabei, die passende Unterstützung und Leistungen zu bestimmen.

Der Bogen bildet die erste Grundlage für die individuelle Bedarfsermittlung.

Der Bogen umfasst zwei Seiten:

Personenbezogene Daten

Erfasst werden hier grundlegende persönliche Angaben des Menschen mit Behinderung sowie Informationen zur rechtlichen Vertretung, Unterstützungspersonen, Schule, Ausbildung, Beruf, medizinischer Versorgung und Behinderung.

Übersicht der Leistungen in PerSEH

Erfasst werden hier die für Menschen mit Behinderung relevanten Leistungen der Eingliederungshilfe, anderer Leistungsträger und im Sozialraum.

Rückblick mit Wirkungskontrolle

Gemeinsam mit dem Menschen mit Behinderung wird geprüft, welche Ziele erreicht wurden und wie sich die Teilhabe am Arbeitsleben entwickelt hat. Dabei werden Ziele, Maßnahmen und der aktuelle Stand besprochen und dokumentiert.

Die Fachkraft ergänzt die Einschätzung aus professioneller Sicht; beide Perspektiven werden zusammengeführt.

Der Rückblick mit Wirkungskontrolle bildet die Grundlage für die weitere Planung und zeigt, wo noch Unterstützungsbedarf besteht.

Gesprächsleitfaden

Das BEI_NRW-Gespräch stellt den Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt und erfasst seine aktuelle Lebenssituation, Bedarfe sowie Teilhabeziele. Grundlage sind die persönliche Sicht und das gemeinsame Gespräch.

Die Inhalte der „Persönlichen Sicht“ werden dabei übernommen oder gemeinsam ergänzt und anschließend dokumentiert.

Der Bogen umfasst drei Seiten:

Persönliche Sicht und persönliche Ziele

Wir verweisen auf diese Rubrik:

Kontextfaktoren

Erfasst werden hier personbezogene Faktoren sowie fördernde und hemmende Umweltbedingungen des Menschen mit Behinderung.

Aktivitäten und Teilhabe

Erfasst werden hier Fähigkeiten und Einschränkungen im Alltag sowie die Teilhabe an der Lebenssituation des Menschen mit Behinderung. Zudem werden die vereinbarten Teilhabeziele dokumentiert.

Ziel- und Maßnahmeplanung

Gemeinsam werden Ziele, passende Maßnahmen und der Umsetzungszeitraum festgelegt.

So wird die Unterstützung bedarfsgerecht, zielgerichtet und überprüfbar – als klare Grundlage für die Umsetzung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Datenschutz in PerSEH

Bei der Nutzung von PerSEH durch Mitarbeitende des LWL gelten die Hinweise zum Schutz der persönlichen Daten des Menschen mit Behinderung:

Sobald der Leistungserbringer feststeht, erhält dieser einen Zugriff auf die Dokumentation der Bedarfsermittlung und die damit verbundenen personenbezogenen Daten, damit die zuständige Ansprechperson beim Leistungserbringer den Menschen mit Behinderung gut unterstützen kann.

Im Rahmen der Fortschreibung führt der Leistungserbringer ein Gespräch mit dem Menschen mit Behinderung, dokumentiert dieses Gespräch in PerSEH und übermittelt die Inhalte digital an den LWL. Für die Datenverarbeitung im Rahmen der Bedarfsermittlung und Fortschreibung im Sinne des Artikels 4 Nummer 7 DSGVO ist der Leistungserbringer selbst verantwortlich.