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Förderung von neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen

Investitionskosten

Bei der Schaffung eines neuen, bisher nicht vorhandenen Arbeitsplatzes für einen Menschen mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung können wir uns – unabhängig von behinderungsbedingten Maßnahmen - an den Investitionskosten beteiligen. Investitionskosten sind zum Beispiel Kosten, die für den Kauf einer neuen Maschine für einen völlig neu geschaffenen Arbeitsplatz anfallen.

Auch für Ausbildungsplätze

Eine Förderung kann auch für zusätzliche Ausbildungsplätze für Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung erfolgen. Dadurch können Arbeitgeber die von ihnen benötigten Fachkräfte selbst ausbilden.

Finanzielle Beteiligung

Bei der Förderung achteten wir darauf, dass der Arbeitgeber sich angemessen an den notwendigen Investitionskosten für diesen neuen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz beteiligt. Je nach Höhe der Förderung wird eine Arbeitsplatzbindung für einen angemessenen Zeitraum vereinbart. Das bedeutet, dass der Arbeitsplatz für den Arbeitnehmer oder den Auszubildenden mit Schwerbehinderung reserviert bleibt. Wird ein anderer Beschäftigter, der nicht schwerbehindert ist, darauf eingesetzt, ist die Förderung grundsätzlich anteilig zurückzuzahlen

Weitere Förderung und Unterstützung

Bei der Suche nach Bewerbern mit Schwerbehinderung unterstützen die Agenturen für Arbeit, das Jobcenter, die Integrationsfachdienste oder die Inklusionsberater bei den Handwerkskammern, den Industrie,- und Handelskammern und der Landwirtschaftskammer. Die Agenturen für Arbeit oder das Jobcenter können darüber hinaus im Rahmen ihrer Zuständigkeiten weitere Förderungen bewilligen.

Ihr Kontakt zu uns

Hier finden Sie die für Ihren Arbeitsort in Westfalen-Lippe zuständige Ansprechperson im LWL-Inklusionsamt Arbeit.

Eine Frau und ein Mann stehen nebeneinander. Der Mann hält ein Telefon in der Hand.

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