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Integrationsfachdienste (IFD) - Häufig gestellte Fragen

Wo finden sich aktuelle barrierefreie Informationen rund um das Corona-Virus?
Unter den folgenden Links können Betroffene barrierefreie Informationen um den Themenkomplex Corona-Virus finden.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax:
030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/
 

Wie wird die Beratung und Begleitung von schwerbehinderten Menschen, Arbeitgebern etc. durch die Integrationsfachdienste vor Ort gewährleistet?
Zur Eindämmung weiterer Infektionen können durch die Integrationsfachdienste vor Ort aktuell i. d. R. keine Betriebsbesuche durchgeführt werden. Um Betroffene in der momentanen Krisensituation begleiten zu können, findet eine telefonische Beratung statt. Die Kontaktaufnahme zum IFD vor Ort erfolgt über die jeweiligen Teamleitungen, die unter:
https://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/de/beratung/integrationsfachdienste
zu ermitteln sind.
In den Integrationsfachdiensten ist gewährleistet, dass ein Kontakt zu fachkompetenten Mitarbeitenden vermittelt werden kann.


Wie ist zu verfahren, wenn in einem IFD nicht mehr für alle Behinderungsarten die spezialisierten Fachkräfte zur Verfügung stehen (z.B. für Menschen mit Sehbehinderung)?
Insbesondere bei den Sinnesbehinderungen oder auch im Bereich Übergang Psychiatrie kann innerhalb eines Integrationsfachdienstes oftmals keine Vertretung gewährleistet werden, da es nur einen Stelleninhabenden gibt. Sofern keine Vertretung innerhalb des IFD ermöglicht werden kann, sollte eine Information an das LWL-Inklusionsamt Arbeit, daniela.wolff@lwl.org, erfolgen. Die Fachkoordination wird die Fälle entsprechend der Kapazitäten und nach Klärung mit den betreffenden Teamleitungen auf benachbarte Integrationsfachdienste verteilen.


Sollten weiterhin Neu-Aufnahmen von Klientinnen und Klienten stattfinden?
Die aktuelle Situation stellt sowohl schwerbehinderte Mitarbeitende als auch Arbeitgeber von schwerbehinderten Menschen vor viele Fragen und ist oft mit Ängsten und Sorgen um die Zukunft verbunden. Weiterhin können sich Arbeitgeber als auch schwerbehinderte Menschen an den zuständigen Integrationsfachdienst wenden. Die Beratung erfolgt zum jetzigen Zeitpunkt in der Regel telefonisch.


Muss ein Arbeitgeber im Fall einer durch das Corona-Virus bedingten betriebsbedingten Schließung seines Betriebes für die schwerbehinderten Menschen in seinem Betrieb einen Antrag auf Zustimmung zur Kündigung beim LWL-Inklusionsamt Arbeit stellen?
Sofern ein Betrieb infolge der Corona-Krise Insolvenz anmelden und seinen Betrieb schließen müssen, ist für die betreffenden schwerbehinderten bzw. gleichgestellten Mitarbeitenden beim LWL-Inklusionsamt Arbeit ein Antrag auf Zustimmung zur Kündigung zu stellen. Vertiefende Informationen sind zu finden unter:


Werden den Dolmetscherinnen und Dolmetschern, deren Aufträge im Fall von Corona abgesagt werden, Ausfallgebühren erstattet?
Gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland wurde vereinbart, dass eine Erstattung von Ausfallgebühren ausschließlich entsprechend der aktuellen Rahmenvereinbarungen erfolgt. Damit kann es für Einsätze, die vier Tage oder früher abgesagt werden, keine Erstattung durch das LWL-Inklusionsamt Arbeit geben. Soweit möglich werden den betreffenden Dolmetscherinnen und Dolmetschern Ersatzaufträge (z.B. für das Videodolmetschen) vermittelt.


Wird das LWL-Inklusionsamt Arbeit die Tätigkeit der Integrationsfachdienste trotz der Corona-Krise weiterhin refinanzieren?
Eine Finanzierung der Tätigkeit der Integrationsfachdienste vor Ort aus Mitteln der Ausgleichsabgabe auf Grundlage der aktuellen Verträge ist bis auf Weiteres gesichert. Sollte sich hierzu etwas ändern, werden die Träger der Integrationsfachdienste unverzüglich und rechtzeitig informiert.