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Informationen zum Umgang mit Corona im LWL-Inklusionsamt Arbeit

Auf dieser Seite finden Sie eine Kurzübersicht über die Änderungen, welche sich im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und der Arbeit des LWL-Inklusionsamts Arbeit ergeben.

Illustration eines Virus

Kurzinfos zu häufig gesuchten Themen

Ausgleichsabgabe

Um Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in der aktuellen Situation Erleichterung zu verschaffen, wird seitens der Bundesagentur für Arbeit und der Inklusionsämter/Integrationsämter akzeptiert, dass Anzeigen nach § 163 Abs. 2 SGB IX für das Anzeigejahr 2019 nach dem 31. März 2020 bis spätestens 30. Juni 2020 erstattet werden.

Gleichzeitig wird akzeptiert, dass die Ausgleichsabgabe zugleich mit der Anzeigenerstattung bis spätestens 30. Juni 2020 gezahlt wird. Säumniszuschläge werden für diesen Zeitraum nicht erhoben.

Für die Zahlung der Ausgleichsabgabe bis zum 30. Juni 2020 sind keine weiteren Anträge an das LWL-Inklusionsamt Arbeit zu stellen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass ab dem 01. Juli 2020 Säumniszuschläge gezahlt werden müssen!

Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) - Betretungsverbot

Das NRW-Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales hat am Dienstag (17.3.) eine "Weisung zum Betretungsverbot von Werkstätten" für Menschen mit Behinderungen erlassen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Träger der Kosten für die sogenannte Eingliederungshilfe bittet alle Beteiligten, die Weisungen der Gesundheitsbehörden angesichts der Corona-Pandemie unbedingt zu befolgen, um die Gesundheit der Menschen mit Behinderungen und ihrer Betreuer in den Werkstätten zu schützen.

Der Erlass des Ministeriums weist nach Angaben des LWL darauf hin, dass die Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten ein Anspruch auf Leistungen ("Leistungen zur Teilhabe") haben. Diesen Anspruch müssen die Werkstätten nach Bedarf der Menschen weiter gewährleisten. Das Ministerium erwarte, dass die Werkstätten in Kooperation auch mit anderen Trägern wie Wohnheimen für die weitere Betreuung der Menschen sorgen.

LWL-Sozialdezernent Matthias Münning: "Der LWL sichert zu, dass wir im Rahmen unserer Leistungspflicht als Träger der Eingliederungshilfe derartige Konzepte unterstützen. Wir werden die Vergütung nicht kürzen, wenn die Betreuung dieser Menschen in einer anderen Form - auch trägerübergreifend - fortgesetzt wird."

Hier finden Sie den Ministeriumserlass als PDF-Datei.

WfbM - Arbeitsentgelt der Menschen mit Behinderung

Die Werkstätten zahlen gem. 221 Abs. 1 SGB IX den bei ihnen im Arbeitsbereich beschäftigten Menschen mit Behinderungen ein Arbeitsentgelt aus dem Arbeitsergebnis, das sie erwirtschaften.
Der Gesetzgeber hat in § 12 Abs. 5 Nr. WVO die sogenannte Ertragsschwankungsrücklage vorgesehen, die zur Zahlung der Arbeitsentgelte für sechs Monate befähigt. Schwankungen im Arbeitsergebnis sind zunächst durch diese Rücklagen auszugleichen.

Bei Fragen hinsichtlich der Arbeitsentgelte hat der Werkstattrat, insbesondere bei der Aufstellung und Änderung von Entlohnungsgrundsätzen ein Mitbestimmungsrecht.

Kursprogramm

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation hat sich der LWL entschieden, zunächst alle bis zum 29.05.2020 geplanten Kurse des LWL-Inklusionsamts Arbeit vorsorglich abzusagen. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Wir berücksichtigen auch den Umstand, dass zunehmend mehr Betriebe Dienstreiseverbote für ihre Beschäftigten aussprechen.

Die Gesundheit der Teilnehmenden an unseren Seminaren, unserer Referentinnen und Referenten, unserer Kolleginnen und Kollegen, ganz besonders aber auch die Gesundheit der Menschen mit besonderen Schutzbedürfnissen hat für uns oberste Priorität. Daher bitten wir um Verständnis für diese Maßnahme.

Die Arbeit im LWL-Inklusionsamt Arbeit geht derzeit normal weiter, Informationen zu Ersatzterminen werden wir zeitnah an dieser Stelle veröffentlichen.

Zugang zum LWL-Dienstgebäude

Wie Sie wissen ist es, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verzögern, wichtig, persönliche Kontakte auf ein absolut notwendiges Maß zu reduzieren. Deshalb bitten wir um ihr Verständnis, dass der ungehinderte Zugang zu unserem Dienstgebäude ab sofort nicht mehr möglich ist.

Bei dringenden Anliegen wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpersonen:

Bei Fragen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zum Schwerbehindertenrecht rufen Sie bitte die 0251/591-6555 an.

Wenn Sie Broschüren zum Schwerbehindertenrecht möchten, finden Sie diese im Internet auf unserer Homepage unter https://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/de/formulare-publikationen-videos/publikationen/ zum Download oder Sie nutzen die Bestellfunktion.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu verschiedenen Themen des LWL-Inklusionsamtes Arbeit

Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache

Wie kann man sich gegen eine Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen und wie erkennt man, dass man krank ist? Diese Informationen gibt es beim Bundes-Gesundheitsministerium auch in Leichter Sprache.

Informationen zum Corona-Virus in Gebärdensprache

Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben NRW hat den Corona-Virus in Gebärdensprache erklärt.

Weitere Themen des LWL

Angesichts der sich ständig verändernden Situation rund um die Verbreitung von Covid-19 herrscht bei vielen Menschen in Westfalen-Lippe Unsicherheit. Das gilt auch für Themen, die den LWL betreffen. Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie unter www.corona-infos.lwl.org/de/